Sagen rund um Schloss Dagstuhl

Ansicht des Schlosses und der Burgruine Dagstuhl kurz vor 1863

Unterwegs im „Sagenhaften Löstertal“

Von Schloss Dagstuhl über das Eulenkreuz zum „Schlittchen“ führt die spannende Sagenreise. Zahlreiche schaurige und traurige Erzählungen ranken sich um dieses idyllische Bachtal. Weisse Frauen und Zwerge, Hexen- und Teufelswerk, Zauberpflanzen und rätselhafte Todesfälle. All das gibt es im wild romantischen Löstertal zu entdecken.

 

Sagen und Erzählungen

Die Sagen und Erzählungen des Löstertals sind Teil der unverwechselbaren  Geschichte der Hochwaldregion geworden und berichten von einem Leben, das heute fast nur noch Erinnerung ist. Der Alltag unserer Vorfahren war  geprägt von viel Unerklärlichem und Geheimnisvollem, von Ungerechtigkeiten und Kriegen, von der Verbindung christlichen Glaubens und überliefertem Aberglauben.


Die Sagen und Erzählungen aus dem Löstertal spiegeln den Versuch der Menschen wider, diese Erlebnisse und Erfahrungen des Alltags oder in der Natur zu erklären, Gerechtigkeit walten zu lassen, Trost zu finden oder Wege zur Lebensbewältigung aufzuzeigen. Menschen, die sich schuldig gemacht haben, finden ihre gerechte Strafe oder suchen verzweifelt nach Erlösung. Vor unheimlichen Begegnungen in Wäldern und Tälern wird gewarnt oder historische Begebenheiten werden zum Stoff der Überlieferung. Sehr unterschiedlich sind die Sagen und Erzählungen in ihrer Struktur. Teilweise berichten sie nur kurz von einer Begebenheit, teilweise haben Heimatkundler aus einem Sagenkern eine märchenhafte Erzählung gewoben. So verschmelzen alte Überlieferung und neue Dichtung.

 

Ein Rundwanderweg mit der Markierung Wa2 verbindet die Schauplätze der Sagen auf einer Länge von ca. 20 km. Die Sammlung der Sagen und ein Brettspiel in einer Überraschungskiste ist bei der Touristinformation der Stadt Wadern erhältlich.